Feministische Mutterschaften: Sororität und Tribe in der Diaspora
Über das Projekt
„Feministische Mutterschaften: Sororität und Tribe in der Diaspora“ ist eine Veranstaltungsreihe zu Mutterschaft und Nicht-Mutterschaft aus feministischen, intersektionalen und migrantischen Perspektiven.
Die Veranstaltung im Rahmen der Interkulturellen Woche 2025 richtete sich an migrantische Frauen*, BIPoC, Geflüchtete und Menschen aus der Diaspora mit und ohne Kinder. Sie schuf einen solidarischen Raum, in dem persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen und politischen Fragen rund um Mutterschaft, Sorgearbeit und reproduktive Selbstbestimmung verbunden wurden.
Der partizipative Workshop setzte sich mit den Begriffen Mutterschaft, Sororität und „Tribe“ auseinander. In gemeinsamen Reflexionen und Kleingruppen diskutierten die Teilnehmer*innen gesellschaftliche Erwartungen an Mütter, Isolation in der Kleinfamilie, gemeinschaftliche Formen der Sorgearbeit, Selbstbestimmung rund um Schwangerschaft und Geburt sowie den Wunsch nach Mutterschaft oder die bewusste Entscheidung dagegen.
Die Erfahrungen und das Wissen der Teilnehmer*innen bildeten den Ausgangspunkt des gemeinsamen Lernprozesses. Zum Abschluss wurden Themen und Interessen für die Fortführung der Veranstaltungsreihe gesammelt. Ein gemeinsames Abendessen bot zusätzlichen Raum für Begegnung, persönlichen Austausch und Vernetzung.
Ziele
Ziel der Reihe ist es, Mutterschaft und Nicht-Mutterschaft aus feministischen und migrationsgesellschaftlichen Perspektiven als politische Themen sichtbar zu machen.
Die Workshops hinterfragen patriarchale Vorstellungen von Fürsorge, Elternschaft und weiblichen Lebensentwürfen. Gleichzeitig eröffnen sie Raum für unterschiedliche Erfahrungen und machen solidarische, selbstbestimmte und gemeinschaftliche Formen der Sorgearbeit sichtbar.
Durch partizipative Methoden werden die Perspektiven und das Wissen der Teilnehmerinnen in den Mittelpunkt gestellt. Der Austausch soll Isolation entgegenwirken, persönliche und kollektive Ressourcen stärken und den Aufbau langfristiger solidarischer Netzwerke unter Frauen und Menschen aus der Diaspora unterstützen.
Die Reihe verbindet damit politische Bildung, Empowerment und Vernetzung. Sie schafft einen kontinuierlichen Raum für die gemeinsame Entwicklung feministischer Perspektiven auf Mutterschaft, Nicht-Mutterschaft, Elternschaft, Sorgearbeit und reproduktive Selbstbestimmung.
Format: Inhaltliche Impulse, partizipativer Workshop, Gesprächskreis und gemeinsames Abendessen
Zielgruppe: Migrantische Frauen*, BIPoC, Geflüchtete und Menschen aus der Diaspora mit und ohne Kinder
Koordination: Thais Vera Utrilla und Dr. Ana Martínez Fernández
Details
Zeitraum: September 2025
Kategorie: Migrantische Selbstorganisation / Politische Teilhabe / Workshop
Gefördert von