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Projekt

Mutig miteinander: Frauenängste gemeinsam durch Performance bearbeiten

Über das Projekt

Das Projekt „Mutig miteinander: Frauenängste gemeinsam durch Performance bearbeiten“ setzte sich mit den Ängsten von Frauen* in Altglienicke auseinander. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Erfahrungen von Frauen* mit Migrations- und Fluchterfahrung sowie mit ostdeutschen Biografien. 

Ausgehend von der zentralen Frage „Wovor hast du Angst?“ teilten die Teilnehmer*innen Ängste, die mit ihren persönlichen Erlebnissen, Lebensrealitäten und gesellschaftlichen Kontexten verbunden waren. In Erzähl- und Körperwerkstätten wurden diese Erfahrungen gemeinsam benannt, reflektiert und körperlich erforscht. 

Die gesammelten Ängste wurden in Texten und Audioaufnahmen festgehalten und anschließend in zwei partizipativen Performances im Kiezladen WaMa präsentiert. Die anonyme öffentliche Darstellung ermöglichte es dem Publikum, an den Erfahrungen und Emotionen der Teilnehmer*innen teilzuhaben. 

Die Performances schufen einen kollektiven Raum für Begegnung, Empowerment und die gemeinsame Verarbeitung von Ängsten. Im Anschluss fanden Gesprächsrunden mit dem Publikum statt, in denen die aufgegriffenen Themen gemeinsam reflektiert werden konnten. 

Ziele 

Ziel des Projekts war es, einen geschützten und solidarischen Raum zu schaffen, in dem Frauen* ihre Ängste ausdrücken, miteinander teilen und gemeinsam bearbeiten konnten. 

Durch Zuhören, Benennen und Teilen sollten individuelle Erfahrungen sichtbar und als Teil gesellschaftlicher Realitäten verstanden werden. Gleichzeitig unterstützte die körperorientierte Arbeit die Teilnehmer*innen dabei, Angst im eigenen Körper wahrzunehmen und neue Formen des Umgangs mit diesem Gefühl zu entwickeln. 

Die künstlerische und anonyme Präsentation der Texte und Audioaufnahmen ermöglichte es, persönliche Erfahrungen öffentlich zugänglich zu machen, ohne die Identität der Teilnehmer*innen offenzulegen. Dadurch sollte das Publikum für unterschiedliche Lebensrealitäten sensibilisiert und der Abbau von Vorurteilen gefördert werden. 

Das Projekt stärkte außerdem die Begegnung zwischen Frauen* mit Migrations- und Fluchterfahrung und Frauen* mit ostdeutschen Biografien im Kosmosviertel. Die partizipativen Performances und anschließenden Gesprächsrunden förderten gegenseitiges Verständnis, Selbstanerkennung und kollektives Empowerment. 

Projektträger: FZM* e.V.
Künstlerin und Workshopleiterin: Karina Villavicencio 
Flyerfoto: Maria Rapela 
Flyerdesign: Florencia Risopatron 
 

Details

Zeitraum: Oktober bis November 2024 

Kategorie: Empowerment /  Kunst

Galerie

Gefördert von